Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Joachim Günther ist Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Er ist dort hauptsächlich zuständig für Afrika. Weitere Arbeitsaufgaben sind zudem - global gesehen - Handel, Wirtschaft und Außenwirtschaftsförderung; Wasser und sanitäre Grundversorgung; Fragile Staaten und Friedenssicherung. Weitere Mitglieder im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der FDP-Fraktion sind Harald Leibrecht, Helga Daub und Dr. Christiane Ratjen-Damerau.Fünf Freiwillige für Hilfsprojekt in Ghanas Hochland
Acht Helfer hat der vogtländische Verein "Kinderhilfe Westafrika" derzeit über die deutsche Entsendeorganisation "Weltwärts" in Ghana. Im August werden sie nach Deutschland zurück kehren. Doch das Projekt, dass "Kinderhilfe Westafrika" in Ghana zudem finanziell unterstützt, braucht auch weiterhin personelle Hilfe aus Deutschland. Deshalb werden derzeit in Reichenbach fünf neue Freiwillige während eines Seminars auf ihren einjährigen Einsatz im Hochland Ghanas vorbereitet. Unter den neuen Helfern, die aus ganz Deutschland kommen, 
ist mit der Reichenbacherin Hanna Mittenzwei auch eine Vogtländerin. Joachim Günther, der mit "Kinderhilfe Westafrika" kontinuierlich in Kontakt ist und deren Arbeit unterstützt, besuchte gestern das Vorbereitungsseminar. Die jungen Männer und Frauen werden unter anderem in einem Waisenhaus arbeiten, aber auch in den ghanaischen Familien Aufklärung in Sachen Hygiene und Familienplanung betreiben.
Jabulani - Sei glücklich!

Im Jabulani-Centre nahe Mariannhill in Südafrika ist der Name Programm. Jabulani - "Sei glücklich!" Joachim Günther besuchte das Projekt der Missionare von Kloster Mariannhill gemeinsam mit anderen Bundestagsabgeordneten sowie den einstigen Weltklasse-Skifahrern Christian Neureuther, Rosi Mittermaier-Neureuther und Markus Wasmeier. Im Jabulani-Zentrum bekommen Frauen und Kinder zu essen, Schulbildung, eine Berufsausbildung. Sie sind sicher vor Gewalt und Kriminalität, die die Townships rund um Mariannhill beherrschen. Um das gewährleisten zu können, musste allerdings extra ein Sicherheitsdienst engagiert werden. "Hier wird den Ärmsten der Armen neuer Lebensmut gegeben. Die Kinder und Frauen lernen - und ziehen aus dieser neuen Bildung Selbstvertrauen", ist Joachim Günther begeistert vom Projekt. Bildleiste anschauen
Westsachse bietet Freizeitprogramm für Kinder in Südafrika an

Als 10.000er Freiwilliger, der über die Entsendeorganisation "Weltwärts" seinen einjährigen Dienst in einem Entwicklungsland antrat, verabschiedete Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel Anfang November Christian Päßler aus Fraureuth nach Südafrika. Der junge Mann arbeitet seither in Isithumba in der Nähe von Durban in einem Skate Camp mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Der ebenfalls aus Westsachsen stammende FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther gehörte jetzt zu einer Delegation des Deutschen Bundestages, die das Camp besuchte. "Ich freue mich, dass junge Menschen auch aus unserer Region etwas tun wollen, um Benachteiligten zu helfen. Das Projekt in Isithumba, das vom Sportgarten-Verein in Bremen unterstützt wird, hat mich überzeugt. Man holt die Kinder von der Straße, ehe sie sich zu neuen Jugendbanden zusammenschließen können. Man gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Freizeit sinnvoll mit sportlichen Aktivitäten auszufüllen, sie werden verpflegt und können etwas lernen. Eine richtig gute Sache." Stabile, langfristige Wirtschaftskontakte nach Afrika

Im Rahmen der internationalen Globalisierung wird es immer wichtiger, auch mit dem afrikanischen Kontinent stabile und langfristige Wirtschaftsbeziehungen aufzubauen. Besonders Länder, wie die Demokratische Republik Kongo, die über gigantische Rohstoffvorkommen verfügen, sollten so gefördert werden, dass sie mit der Ausbeutung ihrer Rohstoffe gleichzeitig zum Wohlstand des eigenen Landes beitragen. Dadurch könnte in dieser Region eine wesentliche Stabilisierung eintreten. Deutschland darf diese wirtschaftliche Entwicklung im afrikanischen Raum nicht allein China und den USA überlassen, sondern muss im Interesse unseres Landes in der wirtschaftlichen Entwicklung hier verstärkt Präsenz zeigen. Aus diesem Grunde gab es in den vergangenen Wochen wiederholt Gespräche mit Ministern und Gouverneuren aus afrikanischen Ländern.Im Bild: Treffen mit Gouverneur André Kimbuta Yango und dem Minister für Finanzen, Infrastruktur und regionale Entwicklung, Robert Luzolanu Mavema, aus der Demokratischen Republik Kongo. Außerdem auf dem Foto (von links): Harald Leibrecht, Obmann der FDP im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, MdB Joachim Günther und Hans-Joachim Otto, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.
Arbeitsgespräch beim Bundespräsidenten

Bundespräsident Christian Wulff hatte kürzlich die Mitglieder des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ins Schloss Bellevue eingeladen, um mit ihnen über ihre Arbeit zu sprechen. Einigkeit bestand darin, dass beim künftigen Einsatz der deutschen Entwicklungshilfe-Gelder verstärkt Augenmerk auf die Entwicklung der Wirtschaft in den Empfängerländern und die Zusammenarbeit dieser mit der deutschen Wirtschaft gelegt werden soll. Der Bundespräsident zeigte sich im Gespräch umfassend informiert über die Vielseitigkeit der Aktivitäten deutscher Entwicklungshilfepolitik und die Praktik Chinas, sich über Milliardenbeträge in der Entwicklungshilfe Rohstoffvorkommen - vor allem in Afrika - zu sichern. Im Bild: Die Bundestagsabgeordneten Joachim Günther und Helga Daub mit Bundespräsident Christian Wulff.Hilfsprojekte in Afrika besucht

Zusammen mit weiteren Mitgliedern des Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit informierte sich Joachim Günther jetzt über Hilfsprojekte der Bundesrepublik in Madagaskar und Lesotho.
Stabilitätskriterien in der EU
Der Europäische Rat wird den Bericht seines Präsidenten Herman van Rompuy billigen und soll ein Mandat zur Fortsetzung der Arbeiten beschließen. Der Bericht enthält vor allem Vorschläge zur Schärfung des Euro-Stabilitätspakts, zur Einführung eines neuen Mechanismus für makroökonomische Überwachung, zur besseren Koordinierung der Haushaltspolitiken und zur Schaffung eines Krisenmechanismus für die Eurozone. Ferner wird der Europäische Rat Schlussfolgerungen zum G-20 Gipfel in Seoul im November, zur Vorbereitung der UN-Klimakonferenz in Cancun und zu den Gipfeltreffen mit USA, Russland und Ukraine verabschieden. Die Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit Homburger, hat klargestellt, in welchen Bereichen der Stabilitätspakt verschärft werden muss. Der Bundestag hatte begleitend zum Griechenland-Rettungspaket beschlossen, dass Sanktionen gegen Defizitsünder soweit möglich automatisch ausgelöst werden müssen und damit der politischen Opportunität weitestgehend entzogen werden müssen. Besonders wichtig für die FDP Fraktion ist, dass in zukünftigen Krisen die Gläubiger auf Teile ihrer Forderungen verzichten müssen. Nur so werden diese sich selbst gegen Ausfälle absichern und wird die Verschuldung der Staaten automatisch entsprechend ihrer Bonität reduziert. Nur so können die Eurozone und damit auch die Europäischen Integration zukunftsfest gemacht werden. Die FDP-Bundestagsfraktion wird nicht akzeptieren, dass Deutschland zum Zahlmeister für die Schulden anderer Länder wird.
Beziehungen der EU mit Afrika solidarisch und gerecht gestalten
In seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag sagte Joachim Günther am 11. November, dass es beim EU-Afrika-Gipfel Ende des Monats vor allem darum geht, ein politisches Signal zu setzen. "Deutschland möchte die traditionell starken, auch historisch gewachsenen Beziehungen zu Afrika zunehmend zu einem freundschaftlichen und strategischen Verhältnis auf Augenhöhe entwickeln." gesamte Rede lesen
Kubanischer Botschafter stellt sich vor

Raúl Becerra (Bildmitte), der neue Botschafter der Republik Kuba, stellte sich am 25. März dem Bundestagsabgeordneten Joachim Günther vor. Der Vogtländer hatte bereits gute Kontakte zu Becerras Vorgänger. Diese will der neue Botschafter aufrecht erhalten. Im Büro Unter den Linden war auch Eduardo Lazo Pérez zu Gast, der 1. Sekretär des Botschafters. Region Piaui/Brasilien sucht Wirtschaftskontakte
Bei Gesprächen der Deutsch-Brasilianischen Parlamentariergruppe, deren stellvertretender Vorsitzender Joachim Günther ist, und einer Delegation aus dem brasilianischen Bundesstaat Piaui wurde jetzt in Berlin vereinbart, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Jetzt werden deutsche Unternehmen gesucht, die Interesse an Kontakten nach Piaui haben.


