Joachim Günther Betriebsbesuche

Technologiezentrum ist Ideenwerkstatt

20 Technologiezentren gibt es in Sachsen. Eines davon besuchte Joachim Günther jetzt - das in Lichtenstein. Das Besondere: Es gibt in Lichtenstein keine Universität, keine Berufsakademie, mit der zusammengearbeitet werden könnte. Deshalb hält sich Geschäftsführer Dirk Trinks an die BA in Glauchau. Viele kluge Köpfe verlassen diese Schule. Einige gründeten ihre Firmen und siedelten sich im Technologiezentrum an, wo die Mieten günstig sind. Derzeit sind Am Eichenwald 15 20 Firmen mit 80 Arbeitsplätzen gemeldet. Das Haus ist zu über 90 Prozent ausgelastet. Innovation wird groß geschrieben.

Selbst in der Wirtschaftskrise sei die Situtation im Technologiezentrum gut gewesen, berichtete Dirk Trinks Herrn Günther. "Schuld" daran sei wohl vor allem der breite Branchenmix und die umliegenden Gewerbegebiete mit 60 Firmen. Die Firmen arbeiten gut zusammen.

1996 war das Technologiezentrum Lichtenstein gegründet worden. 3400 Quadratmeter Bürofläche stehen insgesamt zur Verfügung. Jede Firma, die sich hier einmietet, darf für 8 Jahre von den günstigen Bedingungen profitieren. "Die meisten bleiben aber nicht so lange, weil sie zu schnell wachsen und dann einfach mehr Platz benötigen. Diese Firmen versuchen wir in unseren Gewerbegebieten anzusiedeln. In vielen Fällen hat das geklappt", so Trinks. So habe das 15000 Einwohner zählende Lichtenstein mit etwa 9 Prozent eine geringe Arbeitslosenquote, wobei auch noch bemerkt werden müsse, dass viele Arbeitskräfte aus dem Erzgebirge ihr Geld in den Gewerbegebieten um Lichtenstein verdienen.

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