Stadtumbau: Jetzt verstärkt Zentren aufwerten
Während seiner Rede am 19. März 2009 zum Thema "Stadtumbau Ost - Fortsetzung eines Erfolgsprogramms" mahnte Joachim Günther die Bundesregierung, nicht nur den Rückbau leer stehender Wohnungen zu fördern. Vielmehr sollte ganz gezielt die Aufwertung der Stadtkerne vorangetrieben werden."Für die FDP war und ist das Bauen im Bestand sowie die Umnutzung leer stehender Gebäude verstärkt förderungswürdig. Vorhaben wie Abriss und Aufwertung müssen dabei immer auf ihre Demografiefestigkeit überprüft werden." Günther sagte weiter: "Rückbau ist nach wie vor wichtig, um den Wohnungsleerstand nicht wieder ansteigen zu lassen, wobei Wohnungsleerstände inzwischen sowohl in den neuen als auch den alten Bundesländern ein regionales Problem sind."
Es sei zu begrüßen, dass bis 2016 der Abriss weiterer Wohnungen - 200000 bis 250000 - aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt wird. "Nachdem die bisherigen Stadtumbauprogramme vor allem den Rückbau im Blick hatten, muss nun verstärkt die Aufwertung der städtischen Kerne und Stadtquartiere zum Ziel werden", so Günther.
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung müsse es Ziel sein, die Zentren zu stärken, schrumpfende Städte zu stabilisieren und generell die Attraktivität städtischen Wohnens und Arbeitens zu erhöhen.
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