Ausgangsposition und Ziele
Sport spielt in unserem Land eine große Rolle. Das sieht man allein daran, dass in den 90.000 Vereinen insgesamt 27 Millionen Mitglieder organisiert sind. Politik und Wirtschaft haben die soziale, gesundheitspolitische und ökonomische Bedeutung dieser Bewegung erkannt. In 15 Landesverfassungen ist Sport bereits Bestandteil. Ginge es nach der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag würde der Sport auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert.Joachim Günther glaubt an Jogis Jungs
Olympia 2018 in München?
Während des Parlamentarischen Abends mit dem DOSB wurde die Olympia-Bewerbung für München 2018 vorgestellt. "Alle sind sehr zuversichtlich, dass Deutschland den Zuschlag bekommen wird. Olympia in München und Garmisch wäre einfach perfekt", so Joachim Günther. Foto: Joachim Günther mit Andreas Trautvetter, dem Präsident des Bob- und Schlittenverbandes Deutschland, sowie dem Abgeordneten Dr. Daniel Volk.Goldener Plan Ost
Auf Grund der angespannten Haushaltslage wird sich der Bund vorrangig auf seine Pflichtaufgaben besinnen. Deshalb wurde der so genannte "Goldene Plan Ost", der die Sportstättenförderung in den neuen Bundesländern beinhaltet, gestrichen. Sportstättenförderung ist Aufgabe der Länder.Pressemitteilung lesen
Zwei Wochenendtermine für Erstliga-Spiele sind genug!
Pressemitteilung vom 4. März 2009 zur Debatte im Sportausschuss des Deutschen Bundestages über die Beschwerde der Amateur-Fußballvereine bezüglich eines dritten Wochenendtermins für Erstliga-SpieleUrteil im Fall Pechstein hat einen faden Beigeschmack
Zum Doping-Urteil des CAS im Fall Claudia Pechstein erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Joachim GÜNTHER:
Das Urteil des CAS im Fall Claudia Pechstein hat, durch die abschreckende Wirkung die es entfaltet, möglicherweise weit reichende Folgen für den Anti-Doping-Kampf allgemein. Die Umstände des Urteils sind, wie alle Indizienprozesse, jedoch nicht frei von Bedenken. Die FDP sieht die Sportautonomie und die Sportgerichtsbarkeit als hohes Gut an. Jedoch gilt: nicht nur der Sport, sondern auch die Beweisführung sollte ?sauber? sein. Der Sport sollte im wichtigen Kampf gegen Doping ein noch größeres Augenmerk auf die Anti-Doping-Forschung legen, um bei dem ständigen Fortschritt der Doping-Methoden stets ?auf Ballhöhe? zu sein und Manipulationen zweifelsfrei feststellen und ahnden zu können. Ein Indizienurteil ist seinerseits ein Indiz dafür, dass man in der Doping-Bekämpfung momentan offenbar nicht auf Ballhöhe ist. Wenn die Sportgerichtsbarkeit jedoch den durch das Urteil beschrittenen Weg weiter geht, muss gewährleistet sein, dass es keine Willkür gibt. Die Sportgerichtsbarkeit muss dann auch ähnlich gelagerte Fälle in dieser Konsequenz bewerten, um nicht ihrerseits Wettbewerbs verzerrend in den Sport einzugreifen. (26. 11. 2009)
Olympiabewerbung: 1. Hürde ist genommen
Die erste wichtige Hürde ist genommen. Nun gilt es, in aller Welt für München und Garmisch als gemeinsamen Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2018 zu werben. Die Sportpolitik wird München und Garmisch dabei mit den ihr zu Verfügung stehenden Mitteln tatkräftig unterstützen. Dass Deutschland ein hervorragender, professioneller Ausrichter von internationalen Sportgroßveranstaltungen und ein herzliches Gastgeberland ist, hat nicht nur die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bewiesen. Die Ausrichtung der Spiele würde einen enormen Gewinn für unser ganzes Land mit sich bringen. (22. Juni 2010)
Schwimmanzugregelung ist dem Breitensport nicht förderlich
Als die neue Schwimmanzugordnung erlassen wurde, hat von den Verantwortlichen und Funktionären scheinbar niemand an die Breitensportler gedacht. Zumindest nicht an jene, die nicht regelmäßig über die Interenetseiten des Deutschen Schwimm-Verbandes oder des Weltschwimmverbandes FINA surfen. Zugegeben, alle, die dort regelmäßig unterwegs sind, wissen seit Mitte Mai, dass Schwimmanzug nicht mehr gleich Schwimmanzug ist. Zehn dieser Anzüge dürfen ab sofort nicht mehr bei Wettkämpfen, also auch nicht bei Jugendmeisterschaften, getragen werden. Da aber eben noch nicht jeder jugendliche Starter bei den Thüringen-Meisterschaften am 1. Juni-Wochenende von dem Verbot gehört hatte, kam es zu Chancen-Ungleichheiten. Joachim Günther wird das Thema am 17. Juni 2009 im Sportausschuss des Deutschen Bundestages zur Sprache bringen. mehr dazuNach Olympia Analyse und Neubeginn nötig
Nachdem die Medaillenausbeute der deutschen Sportler bei der Olympiade in Peking erneut geringer war als bei vorherigen Sommerspielen, fordert Joachim Günther nun Ursachenforschung. Mit 41 Medaillen wurde ein neuer Tiefstand seit der Wiedervereinigung erreicht. 1992 hatte das Team der vereinigten deutschen Staaten 82 Medaillen geholt.
Jeder muss Fußball im Free-TV gucken können
Joachim Günther teilt die Meinung des Bundeskartellamtes, dass die Highlights der Bundesliga-Spiele nach wie vor im Free-TV vor 20 Uhr zu sehen sein müssen.
Mehr Geld für Doping-Bekämpfung
Joachim Günther schlug heute im Plenum vor, einen Teil der Sponsorengelder im Sport für die Dopingbekämpfung auszugeben. Wenn nicht mehr Geld investiert werde, könnten die Dopingbekämpfer auch in Zukunft nicht Schritt halten mit den Entwicklungen der Pharmaindustrie.
Gewalt in Fußballstadien: Bund soll Fanprojekte unterstützen
Als Mitglied des Sportausschusses spricht sich Joachim Günther für eine stärkere Förderung der Fußball-Fanprojekte auch seitens des Bundes aus. Es werde in den Fanprojekten unheimlich wertvolle Sozialarbeit geleistet, allerdings haben viele Projekte nur sehr wenig finanziellen Spielraum. So könnten benötigte Sozialarbeiter oft nicht eingestellt werden beziehungsweise keine kontinuierliche Arbeit geleistet werden.
Im Viererbob zu Tal

Als Obmann der FDP im Sportausschuss des Deutschen Bundestages ist Joachim Günther beil vielen Sportveranstaltungen als Zuschauer dabei. Gereizt hat ihn dabei schon immer, die eine oder andere Disziplin selbst auszuprobieren. Zwischen Weihnachten und Neujahr stieg er deshalb in Altenberg in einen Viererbob. Die rasante Fahrt dauerte gerade einmal 49,8 Sekunden. Aber die hatten es in sich. "Der Kopf wird ganz schön herumgeschleudert während der Fahrt. Im Ziel braucht man deshalb erst einmal ein paar Minuten, um sich wieder zu sammeln", so Joachim Günther. Aus seiner Sicht ist Achterbahn fahren nicht ganz so aufregend.


