Ausgangsposition und Ziele
FIFA sollte sich selbst prüfen
Zu den Vorkommnissen bei der FIFA und der heutigen Wahl eines neuen Präsidenten erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Joachim Günther:
Mit der heute angesetzten Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten tut sich die Weltorganisation keinen Gefallen. Nach all den Vorkommnissen der vergangenen Wochen und nach den vielen Korruptionsvorwürfen wäre es dringend notwendig, die Situation zuerst aufzuklären. Das erwarten auch die Millionen Fußballfans weltweit. Sie sind allein an guten und ehrlichen Fußballspielen interessiert und nicht an den Machenschaften einiger Funktionsträger bei der FIFA.
Sollte Herr Blatter heute gewählt werden, muss er seinen Beitrag zur kompletten Aufklärung der Vorwürfe leisten. Und - wenn nötig - einen Neuanfang mit anderen, besseren Strukturen ermöglichen. (1. 6. 2011)
Klima- und Umweltschutz durch den Sport stärken
Joachim Günthers Rede vom 27. Mai 2011 im Deutschen Bundestag zum Thema "Klima- und Umweltschutz im und durch den Sport stärken - Für eine verantwortungsvolle Sportentwicklung in Deutschland" lesen.
DFB-Präsident Theo Zwanziger zu Gast im Sportausschuss

DFB-Präsident Theo Zwanziger war am 23. Februar 2011 zu Gast beim Sportausschuss des Detuschen Bundestages. Dabei erläuterte er unter anderem die geplante Regionalliga-Reform. Er machte aber auch Aussagen zu Wettskandalen und Gewalt in Stadien. Bei letzterem wartete Zwanziger mit einer statistischen Erhebung auf. Je niedriger die Spielklasse einer Fußball-Mannschaft umso höher die Gewaltbereitschaft unter der Anhängerschaft. Auch bezüglich der immer wieder auftretenden Verschiebung von Fußballspielen meinte der DFB-Präsident, dass Erste und Zweite Fußball-Bundesliga davon kaum betroffen seien, weil die Spieler für einen fünfstelligen Betrag nicht bereit seien, ihren Arbeitsplatz aufs Spiel zu setzen. Anders sehe das in den Ligen darunter aus.
Hochschulen sollen noch mehr Partner des Spitzensports werden

Hochschulen sollen auch in Deutschland mehr und mehr zu Partnern des Spitzensports werden - so wie das in den USA und England bereits jetzt der Fall ist. Darüber verständigten sich Joachim Günther und Vertreter des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH) bei einem Treffen in Berlin. Viele deutsche Hochschulen böten noch nicht ausreichend gute Bedingungen, die es Spitzensportlern ermöglichen, ihr Studium während ihrer aktiven Sport-Zeit zu beenden. Das soll sich ändern - auch weil für einige Spitzensportler Laufbahnen bei Zoll oder Armee keine annehmbaren Alternativen seien.
Keine Bedenken bezüglich Fußball-WM in Katar

Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages beendet heute seinen mehrtägigen Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. "Ich bin sicher, dass Katar ein hervorragender Gastgeber für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 sein wird", so Joachim Günthers Fazit. Bedenken, dass wegen der Hitze, die dort im Sommer herrscht, nicht ordentlich Fußball gespielt werden könne, hat Joachim Günther nach vielen Gesprächen vor Ort nicht mehr. "Selbst Uli Stielicke, der jetzt in Katar als Trainer arbeitet, hat uns bestätigt, dass die Klimaanlagen in den Stadien ganz hervorragend funktionieren." Foto: Joachim Günther mit dem Präsidenten der Quatar Stars League. Pressemitteilung lesenOlympia 2018 in München?
Während des Parlamentarischen Abends mit dem DOSB wurde die Olympia-Bewerbung für München 2018 vorgestellt. "Alle sind sehr zuversichtlich, dass Deutschland den Zuschlag bekommen wird. Olympia in München und Garmisch wäre einfach perfekt", so Joachim Günther. Foto: Joachim Günther mit Andreas Trautvetter, dem Präsident des Bob- und Schlittenverbandes Deutschland, sowie dem Abgeordneten Dr. Daniel Volk.Zwei Wochenendtermine für Erstliga-Spiele sind genug!
Pressemitteilung vom 4. März 2009 zur Debatte im Sportausschuss des Deutschen Bundestages über die Beschwerde der Amateur-Fußballvereine bezüglich eines dritten Wochenendtermins für Erstliga-SpieleSchwimmanzugregelung ist dem Breitensport nicht förderlich
Als die neue Schwimmanzugordnung erlassen wurde, hat von den Verantwortlichen und Funktionären scheinbar niemand an die Breitensportler gedacht. Zumindest nicht an jene, die nicht regelmäßig über die Interenetseiten des Deutschen Schwimm-Verbandes oder des Weltschwimmverbandes FINA surfen. Zugegeben, alle, die dort regelmäßig unterwegs sind, wissen seit Mitte Mai, dass Schwimmanzug nicht mehr gleich Schwimmanzug ist. Zehn dieser Anzüge dürfen ab sofort nicht mehr bei Wettkämpfen, also auch nicht bei Jugendmeisterschaften, getragen werden. Da aber eben noch nicht jeder jugendliche Starter bei den Thüringen-Meisterschaften am 1. Juni-Wochenende von dem Verbot gehört hatte, kam es zu Chancen-Ungleichheiten. Joachim Günther wird das Thema am 17. Juni 2009 im Sportausschuss des Deutschen Bundestages zur Sprache bringen. mehr dazuOlympia 2018 - Die Entscheidung gegen München
Die Olympischen Winterspiele 2018 finden in Pyeongchang statt. Das Internationale Olympische Komitee entschied sich am 6. Juli für die südkoreanische Stadt und gegen München als Austragungsort. Die Mitglieder der deutschen Delegation, die bei der Verkündung der Entscheidung im südafrikanischen Durban dabei waren, waren sehr enttäuscht. Bei "Frontfrau" Katharina Witt flossen Tränen. "Es hat weder an München noch an unserer Bewerbung gelegen. In Bayern hätten wir Olympische Spiele der kurzen Wege gehabt - noch dazu ohne die erheblichen Investitionen beim Neubau von Sportstätten, wie sie in anderen Ländern nötig sind. Und die Präsentation der Bewerbung war einfach perfekt. Charmant, kompetent, für mich absolut überzeugend", sagt Joachim Günther. Der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion plädiert dafür, dass sich Deutschland noch einmal um Olympische Spiele bewirbt. "Die Präsentation unserer Bewerbung wurde in aller Welt von den verschiedenen Fernsehanstalten live übertragen. Sie war eine hervorragende Werbung für unser Land. Und auch die Art und Weise wie Deutschland während der Damen-Fußball-Weltmeisterschaft Gastfreundschaft lebt, die vollen Stadien, die Stimmung auf den Fan-Meilen - ich bin sicher, auf Dauer kommt man auch bei der Olympia-Vergabe nicht an Deutschland vorbei." Joachim Günther hofft, dass alle, die sich für München 2018 eingesetzt haben, weitermachen werden, wenn seitens des DOSB die Entscheidung für eine weitere Olympia-Bewerbung fällt. Bilder anschauenJeder muss Fußball im Free-TV gucken können
Joachim Günther teilt die Meinung des Bundeskartellamtes, dass die Highlights der Bundesliga-Spiele nach wie vor im Free-TV vor 20 Uhr zu sehen sein müssen.
Mehr Geld für Doping-Bekämpfung
Joachim Günther schlug heute im Plenum vor, einen Teil der Sponsorengelder im Sport für die Dopingbekämpfung auszugeben. Wenn nicht mehr Geld investiert werde, könnten die Dopingbekämpfer auch in Zukunft nicht Schritt halten mit den Entwicklungen der Pharmaindustrie.
Gewalt in Fußballstadien: Bund soll Fanprojekte unterstützen
Als Mitglied des Sportausschusses spricht sich Joachim Günther für eine stärkere Förderung der Fußball-Fanprojekte auch seitens des Bundes aus. Es werde in den Fanprojekten unheimlich wertvolle Sozialarbeit geleistet, allerdings haben viele Projekte nur sehr wenig finanziellen Spielraum. So könnten benötigte Sozialarbeiter oft nicht eingestellt werden beziehungsweise keine kontinuierliche Arbeit geleistet werden.