Sachsen machen den besten Thüringer Kloßteig
140.000 Tonnen Kartoffeln und Zwiebeln verarbeitet die Friweika Weidensdorf pro Jahr. Zu DDR-Zeiten belieferte die Genossenschaft Schulküchen und Gaststätten in ganz Sachsen mit geschälten Kartoffeln. Nach der Wende wurde das Geschäft ausgebaut. Nun wäscht und verpackt Friweika Kartoffeln für sämtliche Lebensmittel-Discounter. Jährlich insgesamt 75.000 Tonnen. Die Knollen werden aber auch verarbeitet – zu Kloß-, Kartoffelpuffer- oder Quarkkeulchenteig.
Mini-Kartoffeln, ein Abfallprodukt der Pommes-Industrie, werden auf dem 10 Hektar großen Betriebsgelände an der A 4 bei Glauchau verwertet. Geschält und vorgegart sind sie mit einem Rosmarin-Pesto der Renner, erläuterte Friweika-Vorstand Marko Wunderlich beim Betriebsbesuch des FDP-Bundestagsabgeordneten Joachim Günther.


Joachim Günther und Marko Wunderlich 310 Mitarbeiter sind bei Friweika vollbeschäftigt. 27 Landwirtschaftsbetriebe zwischen dem Vogtland und der Magdeburger Börde beliefern das Unternehmen mit Kartoffeln, die hauptsächlich in Weidensdorf gelagert und verarbeitet werden. Doch auch ausländische Kartoffeln werden abgepackt – etwa Kartoffeln aus Ägypten oder Israel. „In der Ökobilanz ist das eine Katastrophe.“ Doch die Verbraucher diktieren hier klar die Bedingungen. Spätestens zur Spargelzeit will jeder neue Kartoffeln auf dem Tisch haben, berichtet Marko Wunderlich.
Friweika setzt auf Umweltverträglichkeit. Alle in der Produktion anfallenden Abfälle – wie die Kartoffelschalen – werden in der Biogasanlage verwertet. Die dort erzeugte Energie fließt ebenso wie die Wärme wieder in den Betrieb.
Die in Weidensdorf hergestellten Kartoffel-Erzeugnisse werden nicht nur unter dem Eigennamen „Friweika“ vertrieben, sondern auch unter den Eigenmarken der Discounter im Inland oder dem angrenzenden euopäischen Ausland. Am beliebtesten bei den Kunden in Sachsen sei der Kloßteig – und zwar der für die „grünen Klöße“, erzählt Marko Wunderlich. Einen ganz besonderen Coup aber haben die Sachsen mit ihrem „Thüringer Kloßteig“ gelandet. Der wurde nämlich von Stiftung Warentest als bester Kloßteig dieser Art bewertet.


Joachim Günther und Marko Wunderlich 310 Mitarbeiter sind bei Friweika vollbeschäftigt. 27 Landwirtschaftsbetriebe zwischen dem Vogtland und der Magdeburger Börde beliefern das Unternehmen mit Kartoffeln, die hauptsächlich in Weidensdorf gelagert und verarbeitet werden. Doch auch ausländische Kartoffeln werden abgepackt – etwa Kartoffeln aus Ägypten oder Israel. „In der Ökobilanz ist das eine Katastrophe.“ Doch die Verbraucher diktieren hier klar die Bedingungen. Spätestens zur Spargelzeit will jeder neue Kartoffeln auf dem Tisch haben, berichtet Marko Wunderlich.
Friweika setzt auf Umweltverträglichkeit. Alle in der Produktion anfallenden Abfälle – wie die Kartoffelschalen – werden in der Biogasanlage verwertet. Die dort erzeugte Energie fließt ebenso wie die Wärme wieder in den Betrieb.
Die in Weidensdorf hergestellten Kartoffel-Erzeugnisse werden nicht nur unter dem Eigennamen „Friweika“ vertrieben, sondern auch unter den Eigenmarken der Discounter im Inland oder dem angrenzenden euopäischen Ausland. Am beliebtesten bei den Kunden in Sachsen sei der Kloßteig – und zwar der für die „grünen Klöße“, erzählt Marko Wunderlich. Einen ganz besonderen Coup aber haben die Sachsen mit ihrem „Thüringer Kloßteig“ gelandet. Der wurde nämlich von Stiftung Warentest als bester Kloßteig dieser Art bewertet.


