Sachsen-Franken-Magistrale: Wo bleibt die Fördermittelzusage des Bundes?
Pressemitteilung vom 8. Dezember 2008 zum Thema Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale
Regionale Vertreter der Regierungsparteien haben sich ja bereits in den Medien für die Realisierung der Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale feiern lassen. Leider grundlos. Nach wie vor ist nämlich nicht geklärt, ob die Finanzierung aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung tatsächlich kommt. Es gibt immer noch keine konkrete Fördermittelzusage aus dem Bundesverkehrsministerium.
Auf Grund meines Schreibens an den bayrischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Martin Zeil, hat sich auch dieser noch einmal an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee gewandt. Es herrscht zwar überall die Meinung vor, dass gute Aussichten bestünden, die Gelder zu bekommen. Der Region gedient ist aber erst mit einer konkreten Finanzierungszusage - und die hat auch Martin Zeil noch nicht bekommen, wie sein Brief an mich vom 3. Dezember 2008 zeigt. Sachsen und Bayern müssen also weiter kämpfen. "Ich hoffe, dass Herr Tiefensee noch in diesem Jahr Nägel mit Köpfen macht", so Joachim Günther.
Er wird sich im Verkehrsausschuss des Bundestages weiter für die Realisierung des Projektes einsetzen. Günther unterstützt außerdem die Forderung des bayrischen Wirtschaftsministers, die Elektrifizierung nicht nur bis Nürnberg, sondern bis Regensburg voranzutreiben.
Artikel des Vogtland-Anzeigers (9. Dezember 2008) zu diesem Thema lesen



