13.01.2012
Robert König holt Musikinstrumentenpreis ins Vogtland

Der erst 29 Jahre alte Robert König aus Markneukirchen ist Gewinner des Deutschen Musikinstrumentenpreises 2012. Der Preis wird ihm Ende März währender der Musikmesse in Frankfurt verliehen. Dann wird dort auch das prämierte Cello Königs zu sehen sein, das der Handwerker künftig am liebsten in den Händen eines begabten jungen Musikers sehen möchte. Die Preisverleihung ist ein Paukenschlag gleich zu Beginn von Robert Königs Selbstständigkeit als Musikinstrumentenbauer. Die begann nämlich erst im April 2011.
Mindestens dreieinhalb Monate dauert es, ehe ein Cello in Premiumqualität fertig ist, verriet Robert König einen Teil seines "Geheimrezeptes", als Joachim Günther ihn in seiner Werkstatt besuchte. Genau wie qualitativ hochwertiges Holz und handwerkliches Geschick sei Zeit ein Qualitätsgarant. Das Holz werde nach und nach ver- und bearbeitet, dazwischen müsse man ihm immer Atempausen geben, in denen es sich an die neue Situation gewöhnen kann.
Schon im Alter von 16 Jahren begann Robert König, Holzbestände einzukaufen. "Ich wusste schon damals, dass ich mich irgendwann einmal selbstständig machen will." Auf die Lehrzeit folgte der Besuch der Markneukirchener Fachhochschule, die König mit dem Diplom abschloss. Dann kamen die Wanderjahre mit Stationen in Plauen, Hannover und der Schweiz. In der Schweizer Werkstatt, wo ausschließlich hochwertige Profiinstrumente gefertigt wurden, lernte König, dass Zeit ein ganz entscheidendes "Zubehör" für ein Musikinstrument während der Bauphase ist.
Während seiner Lehr- und Wanderjahre führte der Preisträger Buch darüber, wie sich bestimmte Arbeitsschritte auf die Qualität eines Instrumentes ausgewirkt haben. Das kommt ihm heute zu Gute. Er legt seinem heutigen Tun die Erfahrungen der vergangenen Jahre zu Grunde - mit Erfolg.
Natürlich könne er es sich als junger Musikinstrumentenbauer noch nicht leisten, nur teure Profiinstrumente zu produzieren. Wenngleich er mit diesen jetzt - da die Musikwelt auf ihn aufmerksam geworden ist - den Weltmarkt erobern will. König wird dennoch auch Musikinstrumente für jedermann bauen. Auch der Verleih von hochwertigen Instrumenten an Schüler sei ein Thema.
Robert König produziert seine Musikinstrumente ausschließlich selbst, lässt nichts zuarbeiten. Er stammt aus einer Familie mit langer Musikinstrumentenbauer-Tradition. "Aber ich bin der erste, der auch König auf seine Instrumente draufschreiben kann", sagt er. Robert Königs Eltern produzieren in ihrer Werkstatt Zubehör für den Musikinstrumentenbau in Markneukirchen - wie ihre Vorfahren. Der Deutsche Musikinstrumentenpreis ist dennoch nicht die erste Ehrung, die in die Familie geht. Schon 1888 gelang es einem Urahn, auf der Weltausstellung einen Preis abzuräumen. Und Robert König selbst gelang mit einer Bronzemedaille während seiner Wanderjahre ein erster internationaler Erfolg. In Robert Königs Werkstatt entstehen neben Celli auch Bratschen und Geigen.
Schon im Alter von 16 Jahren begann Robert König, Holzbestände einzukaufen. "Ich wusste schon damals, dass ich mich irgendwann einmal selbstständig machen will." Auf die Lehrzeit folgte der Besuch der Markneukirchener Fachhochschule, die König mit dem Diplom abschloss. Dann kamen die Wanderjahre mit Stationen in Plauen, Hannover und der Schweiz. In der Schweizer Werkstatt, wo ausschließlich hochwertige Profiinstrumente gefertigt wurden, lernte König, dass Zeit ein ganz entscheidendes "Zubehör" für ein Musikinstrument während der Bauphase ist.
Während seiner Lehr- und Wanderjahre führte der Preisträger Buch darüber, wie sich bestimmte Arbeitsschritte auf die Qualität eines Instrumentes ausgewirkt haben. Das kommt ihm heute zu Gute. Er legt seinem heutigen Tun die Erfahrungen der vergangenen Jahre zu Grunde - mit Erfolg.
Natürlich könne er es sich als junger Musikinstrumentenbauer noch nicht leisten, nur teure Profiinstrumente zu produzieren. Wenngleich er mit diesen jetzt - da die Musikwelt auf ihn aufmerksam geworden ist - den Weltmarkt erobern will. König wird dennoch auch Musikinstrumente für jedermann bauen. Auch der Verleih von hochwertigen Instrumenten an Schüler sei ein Thema.
Robert König produziert seine Musikinstrumente ausschließlich selbst, lässt nichts zuarbeiten. Er stammt aus einer Familie mit langer Musikinstrumentenbauer-Tradition. "Aber ich bin der erste, der auch König auf seine Instrumente draufschreiben kann", sagt er. Robert Königs Eltern produzieren in ihrer Werkstatt Zubehör für den Musikinstrumentenbau in Markneukirchen - wie ihre Vorfahren. Der Deutsche Musikinstrumentenpreis ist dennoch nicht die erste Ehrung, die in die Familie geht. Schon 1888 gelang es einem Urahn, auf der Weltausstellung einen Preis abzuräumen. Und Robert König selbst gelang mit einer Bronzemedaille während seiner Wanderjahre ein erster internationaler Erfolg. In Robert Königs Werkstatt entstehen neben Celli auch Bratschen und Geigen.




