Neuer Technik-Raum im DDR-Museum

303 Menschen aus 61 Orten haben bislang Exponate ins DDR-Museum Mühltroff gebracht. Vor 4 Jahren in einer Privatinitiative entstanden, wird das Museum heute von einem 21 Mitglieder zählenden Verein betrieben. Vergangenes Jahr kamen 1200 Gäste in das gegenüber dem Rathaus stehende Gebäude. "Wir sind sehr froh, dass uns die Stadt kostenlos Räume zur Verfügung gestellt hat", sagt Fredo Unger. Gemeinsam mit seinem Bruder Udo hat er das DDR-Museum zum Leben erweckt. "Wir wollen hier aber keine Nostalgie, keine Geschichtsverklärung betreiben, sondern einfach nur die Vielfalt der Produkte zeigen, die es in der DDR gab. Die heutige Jugend kann sich doch gar nicht mehr vorstellen, unter welchen Bedingungen wir damals lebten. Die staunen über ein Telefon mit Wahlscheibe oder darüber, dass ein Kassettenrekorder 1100 Mark kostete."


