Joachim Günther Betriebsbesuche

Mit Sachsen-Patent Kosten für Straßenbau senken

Gemeinsam mit der Storimpex Lichtenstein hat die Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft (MRH) ein Produkt entwickelt, mit dem die Kosten für den Straßenbau um 15 bis 20 Prozent gesenkt werden können. Das erfuhr Joachim Günther während eines Betriebsbesuches in Mülsen.

Die MRH recycelt abgefahrene LKW-Reifen und verarbeitet diese zu Gummigranulat oder -mehl, das wiederum beim Sportstättenbau (Kunstrasenplätzen/Tartanbahnen) zum Einsatz kommt, aber auch bei der Modifizierung von Bitumen für Dachpappen und Vergussmassen.  

Gemeinsam mit den Entwicklern der Storimpex Lichtenstein hat MRH nun  ein neues Produkt geschaffen, das Asphalt in seinen nützlichen Eigenschaften noch verbessern kann. Sein Einsatz senkt nach Auskunft der Patentinhaber die Kosten für den Straßenbau um 15 bis 20 Prozent, da auf teure Füllmaterialien verzichtet und das zum Einsatz kommende Gummi-Mehl zu 100 Prozent mit Recycling-Asphalt verarbeitet werden kann.

Nach Aussage des MRH-Geschäftsführers Andreas Baumann hat sich das Produkt in Hamburg bereits durchgesetzt.  Auch sächsische Firmen seien begeistert und würden das Material gerne im Freistaat verwenden. Doch das untersage das hier geltende Regelwerk. Joachim Günther hat sich deshalb jetzt schriftlich an Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok gewandt. Er möchte ihm das Projekt gerne vorstellen.


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