Hilfsprojekte in Afrika besucht

Zusammen mit weiteren Mitgliedern des Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit informierte sich Joachim Günther jetzt über Hilfsprojekte der Bundesrepublik in Madagaskar und Lesotho.
In Madagaskar wurden Maßnahmen des deutschen Umweltprogramms besichtigt. Große Gebiete sollen dort mit schnell wachsendem Eukalyptus aufgeforstet werden. Der Waldbestand der Insel hat sich in den vergangenen Jahren von 60 Prozent auf 15 Prozent Vegetationsanteil verringert. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen auf Madagaskar jedes Feuer mit Holzkohle an brennen halten. So gibt eine sechsköpfige Familie etwa ein Drittel ihres Jahreseinkommens für Holzkohle aus. Außerdem wurde mit deutscher Hilfe eine neue, effektivere Meiler-Generation geschaffen. Auch Öfen mit geringerem Holzkohle-Verbrauch wurden entwickelt.

Außerdem besuchten die Abgeordneten ein Gesundheitszentrum für HIV-Positive und Aidskranke sowie eine von Privatleuten aus Baden-Württemberg und einem Verein in Esslingen betriebene Ausbildungsstätte für Jugendliche. Die Arbeitslosenrate liegt auf Madagaskar zwischen 50 und 60 Prozent. Im Nationalpark Ankarafantsika konnten die Parlamentarier erste Erfolge beim Erosionsschutzprojekt in Augenschein nehmen.
In Südafrika trafen die Ausschuss-Mitglieder den entmachteten früheren Präsidenten Madagaskars Marc Ravalomanana, ehe sie nach Lesotho flogen.
Im Königreich Lesotho, dem höchsten Land Afrikas, wird mit deutscher Hilfe eine dezentrale Verwaltung aufgebaut. Jede Region bekommt eine Verwaltungsstelle, so dass es Behörden nicht nur in der Hauptstadt gibt. „Die Verwaltungsstellen sind dabei keine Ämter, wie wir sie hier in Deutschland kennen. Ausgestattet mit einer Photovoltaik-Anlage, um Strom zu erzeugen, beinhalten die Häuser neben Verwaltung auch eine Arztstelle und Polizeistation“, berichtet Joachim Günther.

Die Aidsrate ist in Lesotho – wie auch in Südafrika – sehr hoch, liegt derzeit bei 30 Prozent. Das wird auch beim Ernährungssicherungsprogramm „Food Facility“ berücksichtigt. Der Zugang zu Saatgut ist für von HIV/Aids betroffene Familien schwierig. Deshalb hat das Rote Kreuz etwa 1000 Familien an zentralen Stellen mit Saatgut versorgt. Das Rote Kreuz hat den Einheimischen auch neue landwirtschaftliche Anbaumethoden und Techniken gelernt. Dass die Saat aufgegangen ist, wurde den Abgeordneten des Deutschen Bundestages an einigen Beispielen vorgeführt. In Hochbeeten wachsen überall in Lesotho mittlerweile Karotten, Spinat oder rote Beete.


Joachim Günther mit CDU-Kollege Hartwig Fischer (links) und Madagaskars Ex-Präsident Marc Ravalomanana.

Joachim Günther mit Lesothos Premierminister Pakalitha Mosisili

Außerdem besuchten die Abgeordneten ein Gesundheitszentrum für HIV-Positive und Aidskranke sowie eine von Privatleuten aus Baden-Württemberg und einem Verein in Esslingen betriebene Ausbildungsstätte für Jugendliche. Die Arbeitslosenrate liegt auf Madagaskar zwischen 50 und 60 Prozent. Im Nationalpark Ankarafantsika konnten die Parlamentarier erste Erfolge beim Erosionsschutzprojekt in Augenschein nehmen.In Südafrika trafen die Ausschuss-Mitglieder den entmachteten früheren Präsidenten Madagaskars Marc Ravalomanana, ehe sie nach Lesotho flogen.
Im Königreich Lesotho, dem höchsten Land Afrikas, wird mit deutscher Hilfe eine dezentrale Verwaltung aufgebaut. Jede Region bekommt eine Verwaltungsstelle, so dass es Behörden nicht nur in der Hauptstadt gibt. „Die Verwaltungsstellen sind dabei keine Ämter, wie wir sie hier in Deutschland kennen. Ausgestattet mit einer Photovoltaik-Anlage, um Strom zu erzeugen, beinhalten die Häuser neben Verwaltung auch eine Arztstelle und Polizeistation“, berichtet Joachim Günther.

Die Aidsrate ist in Lesotho – wie auch in Südafrika – sehr hoch, liegt derzeit bei 30 Prozent. Das wird auch beim Ernährungssicherungsprogramm „Food Facility“ berücksichtigt. Der Zugang zu Saatgut ist für von HIV/Aids betroffene Familien schwierig. Deshalb hat das Rote Kreuz etwa 1000 Familien an zentralen Stellen mit Saatgut versorgt. Das Rote Kreuz hat den Einheimischen auch neue landwirtschaftliche Anbaumethoden und Techniken gelernt. Dass die Saat aufgegangen ist, wurde den Abgeordneten des Deutschen Bundestages an einigen Beispielen vorgeführt. In Hochbeeten wachsen überall in Lesotho mittlerweile Karotten, Spinat oder rote Beete.

Joachim Günther mit CDU-Kollege Hartwig Fischer (links) und Madagaskars Ex-Präsident Marc Ravalomanana.


Joachim Günther mit Lesothos Premierminister Pakalitha Mosisili


