FDP-Antrag: Rentenberechnung in Ost und West vereinheitlichen
Pressemitteilung vom 11. Juni 2008
Die unterschiedliche Rentenberechnung führt bei Versicherten in Ost und West zu Unzufriedenheit. Die Rentner in den neuen Bundesländern verstehen nicht, warum der Rentenwert Ost, der die Rentenhöhe wesentlich mitbestimmt, 18 Jahre nach der Einheit noch immer 12,1 Prozent unter dem Rentenwert West liegt.
Joachim Günther: „Mit dem Vereinheitlichen des Rentenberechnungssystems wird wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Versicherten in Ost und West gleich behandelt fühlen. Auch mit dieser neuen Rentenregelung würde jedoch ein Punkt für die Zukunft offen bleiben. Viele, die in den neuen Bundesländern seit der Wende kaum mehr Arbeit hatten und damit geringe Rentenbeiträge geleistet haben, werden nur unwesentlich die Mindestrente überschreiten. Dieses soziale Problem der drohenden Altersarmut müssen wir im Auge behalten und dafür konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten.“



