Bundesregierung muss Rahmenbedingungen für höheres Wachstum schaffen
Pressemitteilung vom 22. Januar 2008
Firmen der Bauwirtschaft, des Bauhandwerks, des Baunebengewerbes sowie Dienstleistungsfirmen werden ihre aktuellen Produkte und Angebote vom 25. bis 27. Januar in Plauen präsentieren. Am Freitag, 11 Uhr, wird die 8. Vogtländische Baumesse "Vogtland-Bau" auf dem Ausstellungsgelände am Plauen-Park offiziell eröffnet.Dazu teilt Joachim Günther, der für die FDP im Bundes-Bauausschuss sitzt, mit: "Auch in diesem Jahr ist die Messe eine gute Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick über die Leistungskraft der Baubranche zu verschaffen. Der Konjunkturaufschwung hat sich glücklicherweise auch im Jahr 2007 fortgesetzt. In Sachsen stieg das Bruttoinlandsprodukt um 3,9 % und die Zahl der Erwerbstätigen um 1,6 %. Einen wesentlichen Wachstumsbeitrag hat dabei das Baugewerbe mit 4 % Bruttowertschöpfung geleistet.
Einen entscheidenden Anteil daran hatten vor allem die gestiegenen Aufträge im Wirtschaftsbau sowie im Öffentlichen Bau. Leider gilt dieser Aufwärtstrend nicht für den Wohnungsbau. In dieser Bausparte sinken die Auftragszahlen seit Wegfall der Eigenheimzulage und der Einführung der um 3 % erhöhten Mehrwertsteuer.
Ohne umfassende Reformen des Steuersystems und der Sozialsysteme werden die Menschen auch im Jahr 2008 nicht in der Lage sein, Wohneigentum aus eigener Kraft zu bilden. Es wird höchste Zeit, dass die Einbeziehung der Immobilie in die geförderte Altersvorsorge Gesetz wird. Hier ist die schwarz-rote Bundesregierung erheblich in Verzug, denn mit dem Koalitionsvertrag war dies für das Jahr 2007 angekündigt.
Die FDP wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Politik solche Rahmenbedingungen schafft, die ein noch höheres Wirtschaftswachstum und damit mehr Arbeitsplätze schaffen. Wir haben u.a. ein eigenes Steuergesetz und eigene Vorschläge für die Reformierung der Sozialsysteme eingebracht. Wir setzen auf private Finanzierungsmodelle und unterstützen Flankierungsmaßnahmen durch die Bundesregierung. Gelingen kann der weitere Aufschwung jedoch nur dann, wenn auch die Unternehmen weiterhin kreativ daran teilhaben.
Die noch bessere Verknüpfung von Wissenschaft und Produktion spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle."
Der FDP-Bundestagsabgeordnete wünscht den Messe-Organisatoren ein gutes Gelingen, viele Besucher und den Ausstellern natürlich volle Auftragsbücher.Text



