Besuch im Textilmuseum lohnt sich


Crimmitschau galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Stadt der 100 Schornsteine - eine Hochburg der Textilindustrie. Heute sind nicht nur die meisten Essen verschwunden, sondern auch die dazu gehörigen Betriebe. Das Westsächsische Textilmuseum, das in der einstigen Tuchfabrik der Gebrüder Pfau untergebracht ist, erinnert jedoch an die Blütezeit der Textilindustrie. Sehr gut nachvollziehbar wird hier die Industrialisierung Sachsens. Deshalb kommen auch sehr viele Schulklassen - in der Regel 8. und 11. Klassen - hierher. In Crimmitschau selbst wurden lange alle möglichen Stoffe produziert. An den alten Maschinen im Museum kann man sich zeigen lassen wie. Joachim Günther - von Beruf Konstrukteur - war begeistert.


Noch bis Mai ist im Textilmuseum eine Sonderausstellung mit dem Titel "Mechanische Tierwelt" zu sehen. Die Berliner Künstler Sebastian Köpcke und Volker Weinhold haben historische Blechtiere in der Natur fotografiert. Aber auch die Blechtiere an sich sind natürlich ausgestellt. Geöffnet ist das Museum dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, Samstag/Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Kontakt: Telefon 037462/931939