Joachim Günther Aktuelles

Rechtsverordnung zur Bankenabgabe

Mit der Rechtsverordnung zur Bankenabgabe werden die Grundlagen für die risikogerechte Beteiligung des Sektors an künftigen Finanzmarktkrisen geschaffen. Die Finanz­marktkrise und nicht zuletzt der Bankenrettungsschirm haben die öffentli­chen Haushalte erheblich gefordert. Der Finanzsektor darf sich künftig nicht mehr auf den Steuerzahler verlassen. Um das Bankensystem in der Zukunft auf solidere Beine zu stellen, brauchen wir verbesserte Instru­mente zur Selbsthilfe. Die bereits für dieses Jahr zu erhebende Abgabe ist zweckgebunden und stellt die Basis für die Sanierung oder geordne­ten Abwicklung einzelner Institute und damit für die Krisenbewältigung.

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Immobilienbranche muss gestärkt werden

Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland vom 8. März 2007 im Deutschen Bundestag

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Gespräch mit Minister des Kongo

Emmanuel Manguana Nzolameso, der Minister für Energie und Sport der Demokratischen Republik Kongo, besuchte Joachim Günther am 24. März in dessen Berliner Büro. Während der Gespräche ging es um die Bewerbung Münchens um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018,  um die Entwicklung des Sports im Kongo zum Abbau der Jugendkriminalität und um regenerative Energien. Außerdem informierte sich der Minister  über den Aufbau kleiner Wasserkraftwerke.

Dr. Guido Westerwelle tritt als Parteivorsitzender zurück


Dr. Guido Westerwelle hat am 3. April seinen Rücktritt als Parteivorsitzender erklärt. Die Partei steht vor schwierigen personellen Entscheidungen. Joachim Günther meint dazu:

Guido Westerwelle hat die FDP in den vergangenen Jahren zu bisher nicht bekannten Höhen geführt. Dafür gebührt ihm Respekt und Anerkennung. Dies gilt genauso für seine jetzige Ankündigung, nicht mehr als Parteivorsitzender auf dem Rostocker Parteitag zu kandidieren. Für die FDP wird es entscheidend sein, mit Ruhe und Besonnenheit den Parteitag klug vorzubereiten und ein ausgewogenes Tableau auf der Personalebene anzubieten.  Gewählt werden Bundesvorstand und Präsidium von den Delegierten.
Wichtig ist, in diese Personalentscheidungen auch die Führung der Bundestagsfraktion mit einzubeziehen, um mit einem geschlossenen Neuanfang wieder deutlich in der Öffentlichkeit zu punkten.
Inhaltliche Schwerpunkte - wie radikale Steuervereinfachungen, weg von der Transferunion der Euroländer und eine klare Bürgerrechtspolitik - bieten alle Möglichkeiten für einen gelungenen Neuanfang.
Ganz wichtig: Die neue Partei- und Fraktionsführung muss innerhalb der Koalition Standvermögen zeigen und zu ihren klaren Zielen uneingeschränkt stehen. FDP-Meinung muss für den Bürger wieder deutlich erkennbar sein. Entscheidungen der Bundesregierung, wie der übereilte Ausstieg aus der Atomkraft und die Stimmenthaltung zum Libyeneinsatz, dürfen nicht länger ausschließlich zu Lasten der FDP gehen. Man kann Guido Westerwelle nicht allein für die Fehler in der bisherigen Regierungskoalition verantwortlich machen, weil bei der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel letztlich die Entscheidungsgewalt für alles liegt. Die CDU/CSU verfügt in der Koalition über die deutliche Mehrheit - und somit auch über die besseren Möglichkeiten zur Umsetzung von Themen.

Rücktrittserklärung von Dr. Guido Westerwelle lesen

Bundesfreiwilligendienst

Mit dem neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) wird zum 1. Juli 2011 ein neuer Freiwilligendienst geschaffen, der auf 35.000 Plätze ausgelegt ist und allen Altersgruppen offen steht. Der BFD lädt die Bürger zu einem zeitlich befristeten Engagement von in der Regel einem Jahr ein. Mit dieser Reform wird ein historischer Wandel weg von Pflichtdiensten hin zu frei­willigem Engagement vollzogen.

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Krankenhaushygiene muss verbessert werden


Das deutsche Gesundheitswesen bietet den Patientinnen und Patienten Gesundheitsdienstleistungen auf qualitativ hohem Niveau. Ein erhebli­ches Problem sind aber die sogenannten nosokomialen Infektionen ("Kranken­hausinfektionen"), d. h. Infektionen, die sich die Patientinnen und Pa­tienten im Zusammenhang mit einer stationären oder ambulanten medi­zinischen Maßnahme zuziehen. In Deutschland erkranken jährlich ca. 400.000 bis 600.000 Patientinnen und Patienten an solchen Infektionen. 20 bis 30 % dieser nosokomialen Infektionen und Todesfälle wären durch eine bessere Einhaltung von bekannten Hygieneregeln vermeidbar. 

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Steuer-Vereinfachung

Bereits Ende 2010 hat sich die Bundesregierung auf knapp 40 konkrete Maßnahmen zur Steuervereinfachung geeinigt. Am 2. Februar wurden diese Punkte vom Kabinett beschlossen. Ein Großteil dieser Vorhaben wird nun mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 umgesetzt, das an diesem Donnerstag im Plenum des Deutschen Bundestages behandelt wird.

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Euro-Stabilisierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt am 24. März im Deutschen Bun­destag zum EU-Gipfel am 24./25. März 2011 eine Regierungserklärung. Die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU wer­den auf dem Gipfel einen Beschluss zur Stabilisierung des Eu­ros treffen. Elementar wichtig für die FDP-Bundestagsfraktion war der Par­lamentsvorbehalt. Die Bundeskanzlerin hat den Fraktionen eine entspre­chende Beteiligung des Deutschen Bundestages beim Europä­ischen Stabilisierungs-Mechanismus zugesagt.

Flugverbotszone für Libyen eingerichtet

In Brüssel berieten die Außenminister der EU am 21. März über das weitere Vorgehen in Libyen. Nach dem Beschluss des VN-Sicherheitsrats hat der interna­tionale Militäreinsatz zur Durchsetzung der Flugverbotszone in Libyen begonnen. Deutschland trägt den Inhalt der Resolution 1973 des VN-Si­cherheitsrats mit und hält den Einsatz der internationalen Gemeinschaft für legitim. Jedoch wird sich Deutschland an diesen Aktionen nicht betei­ligen und keine Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zur Verfü­gung stellen. Daher hat sich Deutschland bereits bei der Abstim­mung im VN-Sicherheitsrat enthalten. Dieser Entscheidung ist ein schwieriger Ab­wägungsprozess vorausgegangen. Die Bundesregierung ist angesichts sowohl außenpolitisch als auch militärisch erheblicher Gefahren und Ri­siken bei der Abwägung im Sicherheitsrat zu dem Ergebnis gekommen, der Resolution nicht zuzustimmen. Die deutsche Ent­scheidung ist bei Part­nern und Verbündeten auf Verständnis und Res­pekt gestoßen. Deutsch­land ist in diesem Konflikt nicht neutral, sondern steht fest an der Seite der internationalen Gemeinschaft und des liby­schen Volkes. 

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Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft

Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich am 22. März mit den Ministerpräsidenten der Länder mit AKW-Standorten sowie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Umweltminister Norbert Röttgen, um nach dem Moratorium für die Laufzeitverlängerung über die weitere Nutzung der Kernenergie zu be­raten. Während des Moratoriums werden alle deutschen Kernkraftwerke - zusätzlich zu den ohnehin stattfindenden periodischen Tests - einer um­fassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen, bei der es keine Tabus geben wird. Außerdem soll geklärt werden, wie der Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien noch schneller erreicht werden kann, als bis­her geplant.

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Situation in Japan und die Frage ''Wie sicher sind deutsche Kernkraftwerke?''

Angesichts der Ereignisse in Japan nach dem verheerenden Erdbeben und den daraus resultierenden großen Problemen in einigen japanischen Kernkraftwerken, ist auch in unserem Land eine Diskussion über die Si­cherheit der deutschen Kernkraftwerke entbrannt. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird dazu am  17. März 2011 im Deutschen Bundestag eine Regierungserklärung abgeben - mit anschließender Debatte zur Situation in Japan. Das FDP-Präsidium hatte zum Thema bereits am Montag Beschlüsse gefasst.

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Spiru Haret University feiert 20. Jubiläum

Vor 20 Jahren wurde die Spiru Haret University of Bukarest gegründet. Dieses Jubiläum wurde jetzt im Atheneul Roman, dem größten Konzerthaus der rumänischen Hauptstadt, gefeiert. Der Oberbürgermeister Bukarests, mehrere Minister der rumänischen Staatsregierung, weltbekannte Schriftsteller und Vertreter ausländischer Regierungen waren zu Gast. Unter den insgesamt 800 Gästen war auch Joachim Günther. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Rumänischen Parlamentariergruppe des Bundestages.

Wie kann man Palästinensern helfen?

Die Mitglieder des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beschäftigten sich am 26. Januar 2011 mit der effektiveren Gestaltung der Palästinenser-Hilfe.  Um die Lage in Israel - insbesondere der in den dortigen Palästinenser-Gebieten lebenden Menschen - zu erörtern, war Filippo Grandi zu Gast. Er ist seit einem Jahr Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen, UNRWA,  für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten.  Im Anschluss an die Ausschusssitzung traf sich Grandi auch mit Außenminister Dr. Guido Westerwelle und Entwicklungshilfe-Minister Dirk Niebel zu Gesprächen.

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Plauener Schüler im Bundestag zu Gast

Schüler der 9. Klasse des Plauener Diesterweg-Gymnasiums besuchten am 18. Januar 2011 den Deutschen Bundestag. Joachim Günther zeigte ihnen das Gebäude und diskutierte auch mit ihnen zu aktuellen politischen Themen.

Traditionelles Dreikönigstreffen in Aue


Beim traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Aue brach Tino Günther, Kreisvorsitzender der FDP im Erzgebirge, eine Lanze für Parteichef Guido Westerwelle. Der Landtagsabgeordnete appellierte an die Anwesenden, Westerwelle auch weiterhin zu unterstützen und jede Kritik zu unterlassen. Westerwelle sei der richtige Mann, um die FDP aus dem derzeitigen Umfragetief zu führen.

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Bundestag berät zu Afghanistan

Am 21. Januar 2011  beriet der Deutsche Bundestag erstmals über das neue ISAF-Mandat. Dieses setzt den im Februar 2010 eingeleiteten Strate­giewech­sel zur Übergabe in Verantwortung in Afghanistan fort, bei dem inzwi­schen auch erste Erfolge zu beobachten sind. Dieser neue Ansatz um­fasst z. B. eine deutliche Stärkung der Mittel für den zivilen Wiederaufbau Afgha­nistans. Der Schwerpunkt des deutschen Engagements liegt vor allem auf der Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte. Die Bun­desregie­rung ist zuversichtlich, im Zuge der Übergabe der Sicherheits­verantwor­tung an die afghanische Regierung die Präsenz der Bundes­wehr ab Ende 2011 reduzieren zu können. Dabei wird sie jeden sicher­heitspoli­tisch vertretbaren Spielraum für eine frühestmögliche Reduzie­rung nut­zen, soweit die Lage dies erlaubt und ohne dadurch unsere Truppen oder die Nachhaltigkeit des Übergabeprozesses zu gefährden. Damit setzt die Bundesregierung die gemeinsam mit ihren internationalen Partnern ein­geschlagene Linie konsequent um.

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Spitzentreffen in Berlin nach Dioxin-Skandal

Am 18. Januar 2011 trafen sich die Landwirtschaftsminister aus Bund und Län­dern, um über die Dioxinfunde in Lebens- und Futtermitteln sowie die Konsequenzen zu beraten. Die Sicherheit unserer Lebensmittel hat höchste Priorität. Die aktuellen Vorgänge haben die Verbraucherinnen und Verbraucher stark verunsichert. Viele Landwirte haben unverschul­det mit diesem Vertrauensverlust zu kämpfen. Verbraucherschutzministe­rin Ilse Aigner hat am Freitag einen Aktionsplan für mehr Sicherheit und Transparenz in der Futtermittelkette vorgestellt. Dieser muss nun mit den für die Kontrollen zuständigen Länderministern abgestimmt werden.

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Nach Castor-Blockade: Greenpeace Gemeinnützigkeit aberkennen

Nach der teuersten Castor-Blockade aller Zeiten fordert Joachim Günther, Greenpeace die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. "Wer offen zum Rechtsbruch aufruft und dem Steuerzahler auf diese Weise immense Kosten aufhalst, darf nicht auch noch steuerlich begünstigt werden." Pressemitteilung lesen

Trotz Sparwillens: Regierung fördert Stadtentwicklung

Der Deutsche Bundestag hat heute den Bundeshaushalt 2011 und den Finanzplan bis 2014 beschlossen. Damit zeigt die christlich-liberalen Koalition ernsthaften Sparwillen. Wir sind es den nachfolgenden Generationen schuldig, Handlungsspielräume für die Aufgaben von morgen zu erwirtschaften, statt immer mehr Schulden zu hinterlassen. Im Haushalt wird nicht nur gespart sondern auch zielgerichtet investiert: für mehr Wachstum und Beschäftigung. Dazu gehört auch die Unterstützung der Stadtentwicklung. So fördern FDP und Union trotz Sparzwang auch weiterhin im Rahmen der Städtebauförderung den Ausbau der Innenstädte auf hohem Niveau. Der Leerstand von Ladenflächen wird weiterhin bekämpft, die Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessert und die Versorgung mit den täglichen Dingen des Lebens gefördert. Die Koalitionsfraktionen haben die Mittel für die Stadtentwicklung im Rahmen der Haushaltsberatungen sogar noch um 150 Mio. Euro auf 455 Mio. Euro im Vergleich zum Regierungsentwurf aufgestockt. Außerdem ist und bleibt Forschung, Bildung und Entwicklung ein Schwerpunkt von Schwarz-Gelb, wo bis 2013 rund zwölf Mrd. Euro mehr investiert werden. Bildung ist die soziale Frage unserer Zeit und jedes Kind verdient es, die gleichen Chancen am Start zu haben. Dazu wollen FDP und Union mit diesem Haushalt einen Beitrag leisten.

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Bürger haben mehr Netto vom Brutto

Der Bund der Steuerzahler hat jetzt Zahlen veröffentlicht, die belegen, dass die Bürger nach Amtsantritt der schwarz-gelben Regierung tatsächlich mehr Netto vom Brutto haben. Eine Tabelle wurde dazu am 9. Juli in der BILD-Zeitung veröffentlicht. Die zentrale Botschaft ist klar: die angekündigten Beitragserhöhungen im Gesundheitsbereich eliminieren nicht die bisherigen Steuerentlastungen. Die Belastungen sind geringer als die Entlastungen, die die christlich-liberale Koalition bereits auf den Weg gebracht hat. Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums haben zudem ergeben, dass z. B. ein Rentner mit 800 Euro Rente durch die Beitragsanhebung künftig mit Mehrbelastungen von etwa 2,40 Euro pro Monat zu rechnen hat. Ein Arbeitnehmer mit einem niedrigen Arbeitsentgelt von 1500 Euro muss ca. 4,50 Euro mehr zahlen, ein Arbeitnehmer mit einem mittleren Arbeitsentgelt von 2200 Euro etwa 6,60 Euro. Zahlen lesen

EU-Parlament stimmt SWIFT-Abkommen zu

Das Europäische Parlament hat am 8. Juli mit großer Mehrheit das zwischen der EU und den USA verhandelte SWIFT-Abkommen (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) gebilligt, nachdem es das Interimsabkommen wegen Bedenken beim Daten- sowie beim Rechtsschutz im Februar dieses Jahres abgelehnt hatte. Die FDP-Bun­destagsfraktion ist der Auffassung, dass das neu verhandelte SWIFT-Abkommen ein respektables Verhandlungser­gebnis darstellt, in dem viele entscheidende Forderungen der Liberalen durchgesetzt werden konn­ten. Auch die Bundesregierung trägt das neue Abkommen mit. Der Ver­tragsentwurf enthält eine ganze Reihe deutlicher Verbesserungen zum ursprünglichen Ent­wurf:


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Kanzlerin zu Besuch bei FDP-Fraktion

Bundeskanzlerin Angela Merkel war am 6. Juli mehr als zwei Stunden bei der FDP-Bundestagsfraktion zu Gast. Die Kanzlerein zeigte sich überrascht von der Diskussionskultur der Liberalen. "Es ist sehr viel und sehr offen diskutiert worden", so Joachim Günther. Die Atmosphäre, in der die Gespräche stattfanden, beschreibt er als gelöst. "Es war ein sehr angenehmer, konstruktiver Meinungsaustausch." Der Kanzlerinnenbesuch wurde begleitet von einem Journalisten-Großaufgebot.

Christian Wullf ist neuer Bundespräsident

Christian Wulff ist neuer Bundespräsident. Er erhielt während der 9 Stunden dauernden 14. Bundesversammlung am 30. Juni im 3. Wahlgang 625 Stimmen - die absolute Mehrheit, die er im 1. und 2. Wahlgang gebraucht hätte. In seiner Antrittsrede sagte der 51-Jährige, er wolle vor allem zur inneren Einheit Deutschlands und zum besseren Verständnis zwischen Ost und West beitragen. Parallelgesellschaften könnten am besten vermieden werden, wenn jeder auf jeden zu- statt an ihm vorbei gehe. "Ich bin sicher, Herr Wulff wird ein sehr guter Bundespräsident", so Joachim Günther. "Er hatte einen starken Gegenkandidaten, der wohl für die meisten aus dem bürgerlichen Lager ebenfalls wählbar gewesen wäre. Aber Herr Wulff war unser gemeinsamer Kandidat. Und ich bin froh, dass er nun in Schloss Bellevue einziehen wird."

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Sicherungsverwahrung

Infolge eines Urteils des Europäischen Gerichtsho­fes für Menschenrechte ist es nicht mehr möglich, Straftäter in Sicherungsverwahrung zu belassen, wenn diese Maßnahme nachträglich nach dem Ver­büßen der Strafe an­geordnet wurde. Die Koalition hat dieses Urteil in ihren Planungen für die künftige Neuregelung der Sicherungsverwahrung aufge­nommen. Zukünftig wird die vorbehaltene Anord­nung der Sicherungsverwahrung ausgeweitet und damit die nachträgliche Anordnung der Sicherungs­verwahrung über­flüssig. Die neue Version der Siche­rungsverwahrung entspricht den Forde­rungen der FDP-Bundestagsfraktion. Die praxisferne nachträgli­che Siche­rungsverwahrung wird abgeschafft, ohne dass sie eine Schutzlücke hinter­lässt. Die Auswei­tung der vorbehaltenen Anordnung erfasst nun auch Erst­täter, so dass es nicht erst zu Wiederholungsta­ten kommen muss, bevor sich für das Gericht diese Möglichkeit bietet. Die elektronische Aufenthalts­überwachung kommt dort zum Einsatz, wo sie die Überwachung zwingend freigelassener und freizu­lassender Personen im Wege der Führungsaufsicht erleichtern kann. Die neu vorgesehene Alttäterre­gelung erfüllt sowohl die Anforderungen der europä­ischen als auch der deutschen Verfassungsrecht­sprechung. Die therapeutische Unterbringung der besonders gefährlichen  Personen erhöht den Be­völkerungsschutz weitgehend.

Deutsche Bauerntag in Berlin

Unter dem Motto "Arbeit mit Leidenschaft" lädt der Deutsche Bauernverband nach Berlin, um u.a. über die europäische Agrarpolitik und die Förderung des Agrardiesels zu diskutieren. Die christlich-liberale Koalition hat vereinbart, die Agrarpolitik wieder mehr ins Zentrum zu rücken. Es ist ein Zeichen auch an die Landwirte in Deutsch­land, dass im Rahmen des Sparpakets die steuerliche Förderung des Agrardiesels nicht gekürzt wird. Die EU erlaubt den Mitgliedstaaten, die Landwirtschaft ganz oder teilweise von der Steuer auf Diesel auszunehmen, um den Sektor wirtschaftlich wett­bewerbsfähig zu halten. Davon machen alle EU-Staaten Gebrauch.
Die FDP-Bun­destagsfraktion steht für die marktwirtschaftliche Weiterentwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik der EU und hat dazu das Konzept der Kulturlandschafts­prämie entwickelt, die der Pflege und dem Erhalt der Kulturlandschaft, der Vitalität der ländlichen Räume, der Bereitstellung öffentlicher Güter wie den in der EU geltenden höheren Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzstandards dient.

Haushalt

Im Deutschen Bundestag wurde am 28. Oktober 2010 das Haushaltsbegleitgesetz mit den Sparvor­schlägen der Koalition verab­schiedet. Wie der gesamte Haushalts­entwurf 2011 mit dem Finanzplan bis 2014 trägt es eindeutig die Handschrift der christlich-liberalen Koalition. Er stellt die Weichen für eine erfolgreiche Konsolidie­rung der Staatsfinanzen mit dem Ziel, die Tragfähig­keit der öffentlichen Finanzen dauerhaft zu gewähr­leisten. Die FDP-Bundestags­fraktion hat sich beim Haushaltsentwurf besonders dafür eingesetzt, statt permanenter Ausgabensteigerungen endlich zu spa­ren und Ausgabenkür­zungen umzusetzen. Außer­dem wurde auf Druck der FDP auf eine breit ange­legte Steuererhöhung bspw. im Einkommensteuerbereich oder bei der Mehrwertsteuer verzichtet. Im Vergleich zum alten Finanzplan werden die Ausga­ben bis zum Jahr 2013 um mehr als 80 Mrd. Euro (kumuliert) zurück­geführt. Eine derartige Ausgabenreduzierung ist beispiellos. Der Haushalts­entwurf zeigt den ernsthaften Sparwillen der Koalition zur Einhaltung der neuen Schuldenbremse des Grund­gesetzes (Art. 115 GG) durch Rückfüh­rung der strukturellen Kreditaufnahme. Die Rückkehr zu soli­den öffentlichen Finanzen ist zwingende Vorausset­zung für die künftige Handlungsfähigkeit des Staa­tes.

Grundgesetzänderung zur Jobcenter-Reform

Vertreter von Union, FDP und SPD haben sich auf eine Neuorganisation der Job­center verständigt. Der vorgelegte Gesetzentwurf ist für die FDP-Bundestagsfraktion ein guter Kompromiss. Es war zu Anfang nicht selbstverständlich, die unterschiedli­chen Positionen unter einen Hut zu bekommen. Deshalb ist die Kompromissbereit­schaft und -fähigkeit aller Beteiligten ein gutes Zeichen. Mit der neuen gesetzlichen Regelung können die Jobcenter unter optimierten Vorzeichen fortbestehen. Aus libe­raler Sicht ist erfreulich, dass wir das primäre Ziel, die Leistungserbringung aus einer Hand, erreicht haben. Es wird in Zukunft überall gelten: Ein Bürger, eine Behörde, ein Bescheid. Für die FDP-Bundestagsfraktion ist die Entfristung des Optionsmodells ein weiteres zentrales Anliegen gewesen, so dass die eigenverantwortliche Aufgaben­wahrnehmung von bisher 69 Kommunen fortgesetzt und sogar auf weitere Kommu­nen ausgeweitet werden kann. Dies bedeutet eine klare Stärkung der Kommunen. Außerdem bietet das kooperative Steuerungsmodell die Möglichkeit mit Zielvereinba­rungen zu einer möglichst effektiven Zusammenarbeit zu kommen.

Erste Haushaltswoche zu Ende

Die erste Sitzungswoche nach der Sommerpause stand ganz im Zeichen der Beratungen für den Haushalt 2011 und des Finanzplans bis 2014. Hier die Einschätzung des Parlamentarischen Geschäftsführers der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg van Essen: "Dies ist der erste Haushalt, der eindeutig die Handschrift der christlich-liberalen Koalition trägt und ist Ausweis einer ambitionierten und Erfolg versprechenden Haushalts- und Finanzpolitik mit dem Ziel, die Weichen für eine erfolgreiche Konsolidierung der Staatsfinanzen zu stellen. Kennzeichen der Haushaltspolitik ist die notwendige Balance aus Konsolidierung und zielgerichteten Investitionen für mehr Wachstum und Beschäftigung sowie einem klaren Vorfahrtssignal für Bildung und Forschung. Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich beim Haushaltsentwurf besonders dafür eingesetzt, statt permanenter Ausgabensteigerungen endlich zu sparen und Ausgabenkürzungen umzusetzen. Außerdem wurde auf Druck der FDP auf eine breit angelegte Steuererhöhung bspw. im Einkommensteuerbereich oder bei der Mehrwertsteuer verzichtet. Die Ausgaben 2011 (307,4 Mrd. Euro) sinken um 12,1 Mrd. Euro gegenüber 2010 – mit 3,8 % der größte Ausgabenrückgang gegenüber dem Vorjahr seit Bestehen der Bundesrepublik. Außerdem werden im Vergleich zum alten Finanzplan des SPD-Finanzministers Peer Steinbrück die Ausgaben bis zum Jahr 2013 um mehr als 80 Mrd. Euro (kumuliert) zurückgeführt."

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Integration

Das Bundeskabinett beriet am 27. Oktober 2010 einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Zwangsheirat und zum besseren Schutz der Opfer von Zwangsheirat sowie die Änderung weiterer aufenthalts- und asylrechtlicher Vorschrif­ten. Aus Sicht der FDP-Bundestagsfraktion war die Verbesserung des Schutzes von Opfern der Zwangsverheiratungen be­sonders wichtig. Durch den ei­gens­tändigen Straftatbestand wird die Äch­tung des strafwürdigen Unrechts ver­stärkt. Gleichzeitig ist vorgesehen, das Rückkehrrecht für Zwangsverhei­ratete zu erweitern und effektiver zu ge­stalten. Dar­über hinaus soll die Residenzpflicht für Geduldete und Asylbe­werber gelockert werden, um ihnen die Aufnahme einer Beschäftigung, Ausbildung oder eines Studiums bzw. den Schulbesuch zu erleichtert.

Struktur der Bundeswehr

Sechs Monate nach ihrer Einsetzung legt die Weise-Kommission diese Wo­che ihre Vorschläge für eine Erneuerung der Bundeswehr vor. Vier Kern­punkte sind hier hervorzuheben: Erstens soll das Ver­teidigungsministe­rium personell verkleinert werden, von derzeit mehr als 3000 auf nur noch etwa 1600 Mitarbeiter. Zweitens ist die Hardthöhe in Bonn als Dienstsitz überflüs­sig, in Bonn soll es künftig nur noch eine nachgeordnete Behörde geben. Drittens hält die Kommission eine künftige Truppenstärke von 180.000 bis 190.000 Soldaten für erforderlich. Viertens soll die Wehrpflicht nach dem Willen der Experten ausgesetzt und durch einen freiwilligen Dienst er­setzt werden. Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt die bisher bekannt ge­worde­nen Details der Bundeswehr-Strukturkommission und wird diese nun dis­kutieren. Die Umstellung von einer Wehrpflichti­gen-Armee auf eine Freiwilli­gen-Armee ist ein lang­jähriges Anliegen der FDP. Auch die drei bisher be­kannten Vorschläge finden weitgehend die Zustim­mung der FDP-Bundes­tagsfraktion. (25. Oktober 2010)

Glücksspielstaatsvertrag ist gescheitert - Vorstoß aus Schleswig Holstein ist zu begrüßen

Pressemitteilung vom 10. Juni 2010 zum von  Schleswig Holstein geplanten Glücksspielstaatsvertrag lesen

Gesundheitsreform auf den Weg gebracht

Union und FDP machen ernst mit der Reform des Gesundheitswesens. In einem weiteren Schritt hat der Deutsche Bundestag die Reform des Arzneimittelmarktes beschlossen. Schwarz-Gelb ist damit die erste Koalition, die eine echte strukturelle Reform des Arzneimittelmarktes angeht. Es gilt, die seit Jahren unkontrolliert steigenden Kosten der Krankenkassen für Medikamente in den Griff bekommen. Die Reform des Arzneimittelmarktes wird dazu führen, dass die Kosten für Arzneimittel für die Krankenkassen und die Patienten sinken.

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Gesprächstermin vereinbart

Bei einem Treffen in dieser Woche vereinbarten Lazar Comanescu, der Botschafter Rumäniens in Deutschland, und Joachim Günther, Anfang Juni zu einem ausführlichen Gespräch über wirtschaftliche Zusammenarbeit zusammen zu kommen. Im Vogtland gibt es einige Firmen, die daran interessiert sind, den rumänischen Markt für ihre Produkte zu erschließen.

Peter Maffay mit Verdienstorden geehrt

Rockmusiker Peter Maffay wurde heute in Berlin mit dem Nationalen Verdienstorden Rumäniens im Grad des Komturs geehrt. Maffay, der aus Siebenbürgen stammt, bekam die Auszeichnung für sein Engagement für Kinder, für die Außendarstellung Rumäniens und für finanzielle Hilfen, die er regelmäßig für Projekte in seiner Geburtsregion gewährt. Der Rockmusiker kam als 14-Jähriger nach Deutschland und wurde hier berühmt. "Ein sehr angenehmer Zeitgenosse, dessen ehrenamtliches Engagement höchsten Respekt und Anerkennung verdient", so Joachim Günther, der am Rande der Veranstaltung in der Rumänischen Botschaft mit dem Musiker ins Gespräch kam. (17. Mai 2010)

Diskussion über Zeitarbeits-Entgelt längst überfällig


Die FDP-Bundestagsfraktion möchte erreichen, dass Zeitarbeitern nach einer Einarbeitungszeit von maximal zwei Monaten der gleiche Lohn wie den „Stammbeschäftigten“ eines Unternehmens gezahlt wird.  Dazu erklärt der Sprecher der Ländergruppe Ost- und Mitteldeutschland der FDP-Bundestagsfraktion, Joachim Günther:

750.000 Menschen sind derzeit über Zeitarbeitsfirmen beschäftigt und fühlen sich als Arbeiter zweiter Klasse. Sie bekommen für gleiche Arbeit weniger als die zur Stammbelegschaft des Unternehmens gehörenden Kollegen. Bei einigen Zeitarbeitern reicht der Verdienst nicht einmal, um aus eigener Kraft das finanzielle Überleben ihrer Familien zu sichern. Das ist ungerecht, unsozial und demotivierend -  zumal die Betriebe, in denen die so genannten „Leiharbeiter“ beschäftigt sind, Zeitarbeit teuer bezahlen.


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Virtueller Rundgang durchs Regierungsviertel

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FDP-Kreisverband Vogtland

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